Dosierung und Nebenwirkungen

Glycin wird mit Gly oder G abgekürzt und hat die Summenformel C2H5NO2. Es handelt sich um die einfachste Aminosäure (Eiweißbaustein), die in fast allen eiweißreichen Nahrungsmitteln vorkommt.

Glycin kann vom Körper selbst hergestellt werden und muss nicht über die Nahrung zugeführt werden. Im Körper hat es verschiedene Funktionen und wird in der Nahrungsmittelindustrie meist als Geschmacksverstärker eingesetzt.

Funktion, Dosierung und Nebenwirkungen von Glycin

Bevor die Dosierung und Nebenwirkungen von Glycin erklärt werden, ist es wichtig, die Vorteile der Aminosäure zu kennen. Glycin ist für verschiedene Körperfunktionen und Stoffwechselaktivitäten von großer Bedeutung. Hier einige Beispiele:

  • Aufbau von Häm des Hämoglobins (roter Blutfarbstoff, Sauerstofftransport);
  • senkt den Harnsäurespiegel, fördert die Ausscheidung von Harnsäure;
  • beruhigende Wirkung (hemmt Neurotransmitter im zentralen Nervensystem);
  • im Protein Glutathion wirkt es gegen freie Radikale;
  • Bestandteil von Kollagen (wichtig für Zähne, Knochen und Haut);
  • Bestandteil von Kreatin (wichtig für den Muskelaufbau);
  • Bestandteil von Gallensäure (fördert die Fettverdauung);
  • unterstützt das Immunsystem.

    Ohne richtige Glycin Dosierung gäbe es keine roten Blutkörperchen

    Ohne richtige Glycin Dosierung gäbe es keine roten Blutkörperchen

Bezüglich Dosierung und Nebenwirkungen von Glycin ist Folgendes zu beachten: Die Maßgaben für die Dosierung und Nebenwirkungen von Glycin sind in der Regel nicht klar definiert. Bei den meisten Präparaten wird eine Verzehrempfehlung von bis zu 500 mg täglich ausgeschrieben, andere Quellen verweisen bei der Dosierung von Glycin auf eine tägliche Höchstdosis von 10 g.

Die Dosierung ist also vom medizinischen Präparat abhängig und sollte im Zweifelsfall in der Apotheke und anhand des Beipackzettels überprüft werden. Es sind bisher keine Nebenwirkungen von Glycin bekannt.

Fazit: Dosierung und Nebenwirkungen von Glycin

Glycin wird als Nahrungsergänzungsmittel gehandelt, das zur Unterstützung verschiedenster Körperfunktionen beitragen kann. Da keine Nebenwirkungen bekannt sind und aufgrund seines süßlichen Geschmacks wird es in der Lebensmittelindustrie auch als Geschmacksverstärker E 640 oder Feuchthaltemittel eingesetzt. Die Dosierung und Nebenwirkungen von Glycin sind nicht eindeutig deklariert. Bei der Dosierung von Glycin kommt es auf den Verwendungszweck an. Sie hängt zum Beispiel davon ab, ob im Bereich Fitness ein Muskelaufbau erwünscht ist oder in Psychopharmaka eine therapeutische Wirkung erzielt werden soll.

Bildquelle: F.Schmidt@fotolia.com

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